Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Erbringung der Leistungen der CITO GmbH unter der Marke CAVRIX („Anbieter“) gegenüber ihren Geschäftskunden („Kunde“). Sie gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses jeweils gültigen Fassung.
§ 1Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Vertragsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden über die von CAVRIX erbrachten Leistungen in den Bereichen Managed IT, Cybersecurity und Compliance.
1.2 Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne des § 310 Abs. 1 BGB. Das Angebot richtet sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB; die Nutzung der Leistungen durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos leistet, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich und in Textform zugestimmt.
1.4 Zwischen den Parteien getroffene Individualabreden haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Maßgebend ist insoweit ein schriftlicher Vertrag oder die schriftliche Bestätigung durch den Anbieter.
§ 2Leistungen
2.1 Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Managed IT (insbesondere Betrieb, Überwachung, Patch-Management und Support), Cybersecurity (insbesondere Überwachung, Bedrohungsabwehr und Schwachstellenmanagement) sowie Compliance (insbesondere Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen). Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag und der dort in Bezug genommenen Leistungsbeschreibung.
2.2 Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem jeweiligen Stand der Technik. Verfügbarkeits- und Reaktionsziele sind, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, unverbindliche Zielvorgaben und stellen keine Zusicherung oder Garantie dar.
2.3 Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Unterauftragnehmer einzusetzen. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Leistungserbringung bleibt hiervon unberührt.
2.4 Der Kunde erbringt die für die Leistungserbringung erforderlichen Mitwirkungsleistungen rechtzeitig, vollständig und unentgeltlich, insbesondere die Benennung einer Ansprechperson, die Gewährung erforderlicher Zugänge sowie die Bereitstellung zutreffender Informationen. Verzögerungen aufgrund unterbliebener Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
§ 3Vertragsschluss, Laufzeit und Kündigung
3.1 Angebote des Anbieters sind freibleibend, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Annahme eines verbindlichen Angebots, Unterzeichnung eines Auftragsformulars, schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder vorbehaltlosen Leistungsbeginn auf Veranlassung des Kunden zustande.
3.2 Soweit im Einzelvertrag nichts anderes vereinbart ist, beträgt die anfängliche Vertragslaufzeit zwölf (12) Monate, beginnend mit der Bereitstellung der Leistung. Der Vertrag verlängert sich stillschweigend um jeweils weitere zwölf (12) Monate, sofern er nicht von einer Partei mit einer Frist von drei (3) Monaten zum Ende der jeweils laufenden Laufzeit gekündigt wird.
3.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform (§ 126b BGB); mündliche Kündigungserklärungen sind unwirksam.
§ 4Vergütung und Zahlung
4.1 Maßgebend für die Vergütung sind die im jeweiligen Einzelvertrag oder in der jeweils aktuellen Preisliste des Anbieters ausgewiesenen Preise. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe.
4.2 Laufende Entgelte werden, soweit nichts anderes vereinbart ist, jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Rechnungen sind innerhalb von zehn (10) Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4.3 Der Kunde gerät nach Ablauf der Zahlungsfrist auch ohne gesonderte Mahnung in Verzug. Der Anbieter ist berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen. Bei erheblichem Zahlungsverzug ist der Anbieter nach vorheriger schriftlicher Mahnung berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.
4.4 Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 5Haftung
5.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
5.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
5.3 Eine darüber hinausgehende Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden.
5.4 Die Haftung für den Verlust von Daten ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer, dem Stand der Technik entsprechender Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre. Der Kunde bleibt für eine angemessene Datensicherung in seinem Verantwortungsbereich selbst verantwortlich.
5.5 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 6Geheimhaltung und Datenschutz
6.1 Jede Partei behandelt vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich und verwendet sie ausschließlich zum Zweck der Vertragsdurchführung. Diese Verpflichtung gilt für die Dauer des Vertrags sowie für fünf (5) Jahre nach Vertragsende.
6.2 Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Im Übrigen gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten die Datenschutzerklärung von CAVRIX.
6.3 Für die Rechtmäßigkeit der Übermittlung und Verarbeitung der vom Kunden bereitgestellten personenbezogenen Daten ist der Kunde verantwortlich.
§ 7Schlussbestimmungen
7.1 Der Vertrag und diese AGB unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.
7.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag oder diesen AGB ist Hamburg, Deutschland. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
7.3 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie ein Verzicht auf vertragliche Rechte bedürfen der Textform (§ 126b BGB). Dies gilt auch für die Aufhebung des Textformerfordernisses selbst.
7.4 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien ersetzen die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Stand: 15. Juni 2026.
Kontakt: info@cavrix.de.